
Auf jeden Fall hat sich der Ausflug echt gelohnt. Es war zwar total neblig, aber auf dem Hügel, den wir hoch gelaufen sind, ist ein rund 1200 Jahre alter Schrein. Der alte Schrein und der Nebel haben irgendwie ganz gut zusammen gepasst.

Was nimmt man eigentlich in Japan zum Wandern mit? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was die Japaner mitnehmen. Ich jedenfalls finde, dass sich Onigiri perfekt für diesen Zweck eignen. Das sind Reisdreiecke, meistens mit Gemüse oder Fisch gefüllt und mit getrockneten Nori-Algen umwickelt. Ich gebe zu, auf dem Photo wirkt es nicht so, aber die sind echt lecker. Außerdem lassen sie sich sauber und unkompliziert aus der Hand essen und sättigen durch den Reis sehr gut. Es ist wohl das japanische Pendant zu unserem Pausenbrot.

Ich glaube, dass ich sehr bald mal einen ganzen Beitrag nur dem Essen widmen muss. Bisher bin ich sehr begeistert vom kulinarischen Angebot. Und vor allem: Meistens ist es äußerst günstig, korreliert also überhaupt nicht mit den Wohnungspreisen. Momentan freunde ich mich gerade mit dem Gedanken an, die alles andere als appetitliche Küche hier im Wohnheim überhaupt nicht zu nutzen... Aber dazu mehr in einem der nächsten Beiträge.