Die Randbedingungen passen auf jeden Fall. Die Kollegen sind alle sehr nett. Das Werk und vor allem auch die Kantine sind zwar nicht besonders modern und chic, aber das Essen ist gut. Es ist aber wirklich alles ganz anders als in Deutschland. Morgens um 8 Uhr ertönt im ganzen Werk Musik und eine Stimme, die Gymnastikübungen vorschlägt. Um 12 Uhr klingelt es, dann gehen alle gleichzeitig zum Mittagessen. In der einstündigen Mittagspause gehen sogar die Lichter in den Büros automatisch aus. Klar, dass das Ende der Mittagspause und das Ende der Kernarbeitszeit auch mit einer Melodie angekündigt werden. Besonders das akkustische Signal am Ende der Mittagspause ist wichtig, damit die Japaner, die echt sofort einschlafen, wenn sie gerade mal nichts zu tun haben (nach dem Essen, in der U-Bahn, etc.), wieder aufwachen. Und natürlich gibt es noch viele andere Unterschiede, aber ich muss mir ja auch noch etwas für die kommenden Posts aufheben.
Über meine Wohnung habe ich mich ja schon geäussert. Ich glaube, ich habe es wirklich ganz gut getroffen. Mittlerweile war ich auch schon joggen. Alternativ zu dem schon angesprochenen Park, kann ich auch an einer Art Fluss entlang laufen. Das macht dann doch etwas mehr Spaß. Hier sind nochmal zwei Bilder von der Straße in der ich wohne und von meinem Zimmer. Bevor Rückfragen kommen: Ja, in meiner Straße gibt es einen KFC (und außerdem noch zwei McDonalds) und Nein, ich war noch nicht da. Das japanische Essen ist viel zu gut, als dass ich schon auf US-Fastfood hätte zurückgreifen müssen.
